Ostwestfälische Wirtschaft

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Politik und Standort

„Demokratie lebt vom Dialog“

Zwei starke Formate, ein gemeinsames Ziel: den Austausch zwischen junger Wirtschaft und Politik fördern. Die Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen (WJO) haben in den vergangenen Wochen gezeigt, wie dieser Dialog gelebt wird — sowohl auf Landesebene beim Know-how-Transfer im Landtag NRW als auch auf kommunaler Ebene beim Politik-Talk zur Oberbürgermeisterwahl in Bielefeld.

Gemeinsam mit über 60 Juniorinnen und Junioren aus ganz NRW waren die Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen beim diesjährigen Know-how-Transfer der WJ NRW im nordrhein-westfälischen Landtag vertreten. Zwei Tage lang begleiteten die Teilnehmenden Abgeordnete bei ihrer Arbeit, diskutierten aktuelle Themen und gewannen spannende Einblicke in die parlamentarischen Abläufe.

Die Ostwestfalen tauschten sich unter anderem mit Raphael Tigges (CDU), Tom Brüntrup (CDU) sowie Thorsten Klute und Christina Kampmann (beide SPD) aus und erlebten Fraktionssitzungen, Ausschussarbeit und Plenardebatten hautnah. Im Austausch mit Landtagspräsident André Kuper wurde die Relevanz des Formats deutlich: „Demokratie lebt vom Dialog, vom gegenseitigen Zuhören und Verstehen. Politik und Wirtschaft können viel voneinander lernen“, sagt Annika Eweler, Vorstandssprecherin der Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen.

Burcu Arslan, Mitglied der Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen, beschreibt ihre Eindrücke: „Ich war Teil des Know-how-Transfers NRW — zwischen Wirtschaft und Politik. Was ich dabei gelernt habe? Führung bedeutet nicht, sich abzugrenzen. Führung heißt, dort zuzuhören, wo andere längst den Rückzug antreten. Nicht um nachzugeben, sondern um zu verstehen. Denn nur, wer Brücken baut, begreift, wie Gesellschaft wirklich funktioniert. Und wer führen will, darf sich nicht in der eigenen Blase einrichten, son­-dern muss bereit sein, den ganzen Raum zu betreten.“

Politik-Talk zur OB-Wahl:

Bielefelds Zukunft im Fokus

Ganz im Zeichen der Kommunalpolitik stand der Politik-Talk zur Oberbürgermeisterwahl in Bielefeld. Auf Einladung der WJ OW diskutierten sechs OB-Kandidatinnen und Kandidaten — Dr. Christiana Bauer (CDU), Dominic Hallau (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Ingo Nürnberger (SPD), Dr. Onur Ocak (DIE LINKE), Dr. Florian Sander (AfD) und Jasmin Wahl-Schwentker (FDP) — mit der jungen Wirtschaft über zentrale Zukunftsthemen der Stadt: von Mobilität und Stadtentwicklung über Start-up-Förderung bis hin zur Bildungspolitik und Fachkräftesicherung.

„Der offene Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ist uns ein zentrales An­-liegen“, betont der WJO-Vorstand. Die Einladung folgte transparenten Kriterien, die Teilnahme war auf Kandidatinnen und Kandidaten beschränkt, deren Par­teien im Bundestag, im NRW-Landtag oder mit Fraktionsstatus im Bielefelder Stadtrat vertreten sind.

Mit rund 60 Gästen und einem lebendigen, sachlichen Austausch war die Veranstaltung ein voller Erfolg. „Formate wie dieser Politik-Talk leisten einen wich­-tigen Beitrag zur politischen Meinungsbildung und stärken die Verbindung zwischen junger Wirtschaft und Kommunalpolitik — für ein starkes, zukunftsfähiges Bielefeld.“

Mit beiden Formaten unterstreichen die Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen ihr Selbstverständnis als Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ob im Landtag oder vor Ort in Bielefeld: Im direkten Gespräch lassen sich Perspektiven besser verstehen und gemeinsame Lösungen entwickeln. Die Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen sind ein Netzwerk junger Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren. Sie engagieren sich für unternehmerisches Denken, gesellschaftliche Verantwortung und die nachhaltige Entwicklung der Region.

Mehr unter: www.wj-o.de

     

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