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Strategische Weiterentwicklung
Die Poppe + Potthoff Unternehmensgruppe hat ein mehrstufiges Investitionsprogramm in Höhe von rund 18 Millionen Euro für das Rohrwerk in Werther beschlossen. In den kommenden vier Jahren soll der Standort des Tochterunternehmens Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH umfassend modernisiert werden. Ziel ist die Steigerung von Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Das Programm ist Teil der Unternehmensstrategie, in welcher Präzisionsstahlrohre als Teil des Kerngeschäfts eine zentrale Rolle einnehmen.
Das geplante Investitionsprogramm verbinde technische Modernisierung mit einer strategischen Weiterentwicklung des Werks. Im Mittelpunkt stehen dabei ressourcenschonende und technologisch fortschrittliche Produktionsprozesse. Geplant sind umfassende Modernisierungen in zentralen Bereichen — etwa bei den Produktionsanlagen sowie der Mess- und Prüftechnik. Auch die Infrastruktur auf dem Werksgelände soll schrittweise erneuert werden. „Mit der geplanten Investition schaffen wir die Grundlage für ein technologisch führendes Werk. Der nächste Schritt ist die detaillierte Planung der einzelnen Maßnahmen und deren Umsetzung nach erfolgter Planungsfreigabe durch die zuständigen Stellen“, erklärt Dr. Christian Kronholz, Managing Director der Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH.
Mit der beschlossenen Investition folgt die Poppe + Potthoff Gruppe ihrer strategischen Ausrichtung, wie CEO Markus Kerkhoff erläutert: „Wir investieren gezielt in unsere Kerngeschäftsfelder und erschließen Zukunftsmärkte wie etwa den Wasserstoffsektor“. Das Investitionsprogramm unterstreiche diesen Kurs, indem es das Kerngeschäft der Gruppe stärke und die Basis für nachhaltiges Wachstum lege.
Mit der Modernisierung des Rohrwerks will Poppe + Potthoff seine Wettbewerbsfähigkeit und die langfristige Perspektive des traditionsreichen Standorts in Werther festigen. Moderne Produktionsbedingungen und klare Zukunftsaussichten sollen dazu beitragen, qualifizierte Fachkräfte langfristig zu binden. Damit leiste das Unternehmen zugleich einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Mit der Stadt Werther bestehe bereits ein guter Austausch. „Poppe + Potthoff, das ist Tradition und Zukunft für Werther und ein wichtiger Impuls- und Arbeitgeber. Wir freuen uns, dass investiert wird und wir gemeinsam im Austausch die Weichen für ein modernes, zukunftsfähiges Rohrwerk legen können. Dies sichert Arbeitsplätze und zudem bleibt Werther ein wichtiger Kern für Innovation und in der Produktionskette von Poppe + Potthoff“, so Bürgermeister Veith Lemmen.
Die Poppe + Potthoff Gruppe ist mit über 1.330 Mitarbeitern und langjährigen Partnern in über 50 Ländern kundennah aktiv. 1928 gegründet, verfügt das Unternehmen heute über 16 Werke und Vertriebsniederlassungen in acht Ländern. Poppe + Potthoff ist Partner von weltweit tätigen Unternehmen in verschiedenen technisch anspruchsvollen Branchen wie der Automobilindustrie, dem Maschinenbau sowie Marine oder Luft- und Raumfahrt. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Common Rails, Präzisionsstahlrohre, Hochdruckleitungen, Präzisionskomponenten, Präzisions- und Industriekupplungen und speziell entwickelte Prüfsysteme. Mit innovativen „TOPAQ“ Wasserstoffversorgungssystemen leiste Poppe + Potthoff einen Beitrag zu einer emissionsfreien Zukunft für Mobilität und Industrie.
Als Teil der Poppe + Potthoff Gruppe liefert die Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH Präzisionsstahlrohre in kleinen Losgrößen oder auch in Großserie. Die im Stammwerk gefertigten Rohre kommen in verschiedenen Anwendungsfeldern zum Einsatz, beispielsweise als Einspritzleitungen, in industriellen Ketten, in der Mess- und Regeltechnik sowie im Maschinen- und Werkzeugbau.



