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Positive Umsatzprognose

Unverkennbar Rotpunkt Küchen — und doch anders: Den Gästen der diesjährigen Hausmesse zur Küchenmeile bot sich auf dem Betriebsgelände des Küchenmöbelherstellers in Bünde ein neues Bild. Denn die vor zwei Jahren gestarteten Investitionen in Höhe von rund 50 Millionen Euro wurden inzwischen größtenteils umgesetzt. Das deutlichste Zeichen: ein 15 Meter hoher Hallenkomplex mit 10.000 Quadratmetern für Lager und Kommissionierung. Weniger auffällig, aber umso wirkungsvoller sind die Standortmodernisierungen in den Maschinenpark und die IT. „Wir sind tatsächlich nicht mehr das gleiche Rotpunkt Küchen wie vor zwei Jahren“, sagt Sven Herden, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing, und spricht damit unterschiedliche Entwicklungen an. So trete Rotpunkt Küchen heute auf eine neue Weise auf: noch nahbarer, persönlicher und authentisch wie eh und je.

„Wer mit uns zusammenarbeitet, soll wissen, mit wem er es zu tun hat und was uns unterscheidet“, so der Geschäftsführer. Parallel dazu wurden interne Abläufe neu geordnet und effizienter gestaltet. Davon profitiere der Fachhandel direkt. In der Auftragsabwicklung ebenso wie im Produktsortiment.

Zukunftsfähigkeit zeige sich bei Rotpunkt Küchen in vielen Facetten des Sortiments und der Vertriebspolitik. Im Mittelpunkt stünden stabile und weiter ausbaufähige Handelsmargen und ein Programm, mit dem sich der Fachhandel „sicher fühlen kann“, wie es Herden ausdrückt. Dazu gehöre eine Produktentwicklung mit Weitblick: Farb- und Techniktrends würden nicht hastig umgesetzt und ebenso schnell wieder abgelöst, sondern so angelegt, dass sie über Jahre Bestand hätten.

Die aktuellen Geschäftszahlen unterstreichen die nachhaltige Entwicklung von Rotpunkt Küchen. Für 2025 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von „100 Millionen Euro plus X“. Das entspreche einer Steigerung von etwa fünf Prozent, womit die Umsatzdelle des Vorjahres mehr als ausgeglichen sei. Aus Rotpunkt-Sicht besonders erfreulich entwickeln sich derzeit das Inlandsgeschäft sowie die Märkte in Österreich und den Niederlanden. Der Export nach Frankreich ist entgegen dem statistischen Branchentrend stabil, und im Projektgeschäft — etwa in Dubai — eröffneten sich gerade zusätzliche Perspektiven. Entsprechend zuversichtlich fällt die Prognose für 2026 aus. Sven Herden formuliert es kurz: „Weiterhin positiv.“

     

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