Ostwestfälische Wirtschaft

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Politik und Standort

Aus Fehlern lernen und Politik hautnah erleben

AUS FEHLERN LERNEN

Zur Veranstaltung „Let’s Talk About FuckUps“ trafen sich auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen (WJO) und der Founders Foundation rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ziel des Abends: offen über Misserfolge sprechen und daraus lernen — denn Scheitern gehört zum Erfolg. Nach der Begrüßung durch Katharina Himmerich, stellvertretende Sprecherin WJO und Geschäftsführerin 2Bessential GmbH, und Nik Riesmeier, Director Education Founders Foundation, berichteten Tristan Niewöhner, Geschäftsführer Persomatch GmbH, und Max Rahn, Geschäftsführer life is motion GmbH & Co. KG, von ihren größten Herausforderungen und Learnings. Ihre Erfahrungen zeigten, wie wichtig Resilienz, Mut und eine gelebte Fehlerkultur für nachhaltigen Erfolg sind.

In der anschließenden Paneldiskussion ging es um Risiko, Timing, innere Überzeugung und den Umgang mit Fehlern im Unternehmen. Deutlich wurde: Scheitern ist keine Niederlage, sondern eine Chance — zu wachsen, zu lernen und neue Wege zu gehen. Fazit: Mut zum Risiko und die Bereitschaft, aus Rückschlägen zu lernen, seien zentrale Erfolgsfaktoren. Auch habe der Abend gezeigt, wie wertvoll Offenheit sei: Junge Führungskräfte sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Erfahrungen teilen und voneinander lernen, schaffen es auf diesem Wege, eine Kultur des Vertrauens zu schaffen.

POLITIK HAUTNAH

Eine Woche lang den politischen Alltag im Deutschen Bundestag begleiten — dazu hatten drei Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen jüngst die Gelegenheit. Möglich machte den Austausch der bundesweite Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren Deutschland. In Berlin konnten die Teilnehmenden tief in die parlamentarischen Abläufe eintauchen, von einer Tribüne im Bundestag aus Politik aus nächster Nähe verfolgen und Abgeordnete wie Ralph Brinkhaus (CDU) begleiten. Der Gütersloher lieferte den Wirtschaftsjunioren spannende Einblicke in die politische Arbeit — von Ausschusssitzungen über Fraktionsrunden bis hin zu Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft. „Der direkte Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ist für uns als junge Wirtschaft essenziell. Nur wenn Perspektiven aus der Praxis gehört werden, können wirtschaftliche Rahmenbedingungen zukunftsfähig gestaltet werden“, betont Andreas Griesbach, Teilnehmer aus Ostwestfalen.

     

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