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Internationales Wachstum

WAGO feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum — aber nicht nur das: Auch der Blick auf die aktuelle Bilanz des Unternehmens bietet nach eigenen Angaben Anlass zur Freude. Zudem erweitert WAGO sein Produktportfolio und steigt in den Smart-Home-Markt ein.

Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2025 vermeldet der Anbieter von Verbindungs- und Automatisierungstechnik sowie Interface-Elektronik positive Umsatzentwicklungen: Der Gesamtumsatz konnte von 1,24 Milliarden Euro in 2024 auf 1,34 Milliarden Euro in 2025 gesteigert werden. Das entspricht einem Wachstum von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit unterstreiche WAGO einmal mehr seine Wettbewerbsfähigkeit — seit 75 Jahren getragen von strategischen Investitionen und dem Engagement seiner rund 9.000 Mitarbeitenden weltweit, davon rund 4.400 am Stammsitz in Minden und am Standort Sondershausen in Thüringen. „Das Geschäftsjahr 2025 zeigt, dass WAGO auch unter anspruchsvollen Marktbedingungen Wachstum generiert — durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und gezielten Investitionen in Zukunftstechnologien. Unser Jubiläumsjahr 2026 ist für uns zugleich Ansporn, auch die nächsten 75 Jahre mit derselben Innovationskraft zu gestalten wie die bisherigen“, sagt Jürgen Koopsingraven, CEO/CFO von WAGO.

Stärkster Umsatztreiber für die WAGO Gruppe war das Geschäft mit der elektrischen Verbindungstechnik. Die Automatisierungstechnik verzeichnete das stärkste relative Wachstum. Erfolgreiche nationale und internationale Projekte in der Gebäudeautomation, Gebäudeinstallation und im Data-Center-Bereich trugen maßgeblich zum guten Ergebnis des Geschäftsjahres 2025 bei. Mit 25 Prozent des Umsatzes bleibe Deutschland der stärkste Einzelmarkt, doch auch international verzeichne WAGO Wachstum. Die übrigen europäischen Märkte tragen zusammen 44 Prozent zum Gesamtumsatz bei, während die Weltmärkte außerhalb Europas 31 Prozent ausmachen. Damit habe sich die Umsatzverteilung von WAGO gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr leicht in Richtung der internationalen Wachstumsregionen entwickelt.

Zur Sicherung des nachhaltigen Wachstumskurses habe die WAGO Gruppe 125 Millionen Euro in den weltweiten Ausbau von Kapazitäten investiert. Mehr als die Hälfte dieser Investitionen tätige das Familienunternehmen dabei lokal in Deutschland, wo am Standort in Sondershausen ein neues, modernes Logistikzentrum fertig gestellt wurde. Mit seiner hochautomatisierten und 11.000 Quadratmeter messenden Lagerfläche sei das Hochregallager ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und Thüringen als „Tor zur Welt“. Einen weiteren Schwerpunkt bilde mit 32 Prozent vom Investitionsvolumen Europa: WAGO erweitert parallel seine Produktionskapazitäten am Schweizer Standort Domdidier mit einer neuen Kunststoffspritzerei, um auch die europäische Präsenz weiter zu festigen. „Mit diesen Investitionen schaffen wir die Infrastruktur, um der globalen Nachfrage effizienter und zuverlässiger begegnen zu können. Gleichzeitig erhöhen diese strategischen Entscheidungen nicht nur die operative Leistungsfähigkeit innerhalb Europas, sondern stärken auch die Nähe zu unseren Kunden und ermöglichen schnellere, lokalisierte Lösungen“, betont Koopdsingraven.

Eine besondere Entwicklung im Jubiläumsjahr sei die Markteinführung von WAGO Home Automation. Mit diesem neuen Portfolio an Unterputz-Funkmodulen für die smarte Steuerung von beispielsweise Beleuchtung, Jalousien und Steckdosen steigt das Familienunternehmen in den Smart-Home-Markt ein. Die neue Produktserie sei VDE-zertifiziert, erfülle die Anforderungen des Cyber Resilience Acts und kombiniere sichere Vernetzung mit einfacher Handhabung — sowohl für die Elektroprofis als auch für die Endkunden: Der Einsatz von bewährter Federklemmtechnik und werkzeugloser WAGO Hebeltechnologie mache zum Beispiel die Installation schnell und unkompliziert möglich.

„Als Weltmarktführer in der Federklemmtechnik und wachsender Partner in der Automatisierung verstehen wir bei WAGO unser Jubiläumsjahr 2026 nicht als Rückblick, sondern als Sprungbrett in eine vernetzte, nachhaltige Zukunft — für unsere Kunden, unsere Märkte und unsere Mitarbeitenden“, betont Jürgen Koopsingraven.

     

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