Ostwestfälische Wirtschaft

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Personalien

Nach fast zwei Jahrzehnten im Beirat der IHK-Akademie Ostwestfalen, seit 2018 als Vorsitzender, verlässt Prof. Dr. Gunther Olesch mit Erreichen der satzungsgemäßen Altersgrenze den Beirat der für Weiterbildung verantwortlichen Tochtergesellschaft der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK). Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Klaus Röttger, Schul- und Ausbildungsleiter der Bertelsmann SE & Co. KGaA mit Sitz in Gütersloh, gewählt. „Der Beirat ist ein sehr wichtiges Gremium für die ­IHK-Akademie Ostwestfalen. Er trägt maßgeblich zur Gewährleistung eines praxisnahen und bedarfsorientierten Weiterbildungsangebots für die ostwestfälischen IHK-Mitgliedsunternehmen bei“, betont IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Pigerl-Radtke. Olesch, langjähriger Geschäftsführer der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, und aktuell Geschäftsführer der Gunther Olesch Performance UG, dankte sie für dessen Engagement: „Von Ihrem klaren, strategischen Weitblick hat auch die Arbeit der IHK-Akademie Ostwestfalen erheblich profitieren dürfen.“ Sein Nachfolger Klaus Röttger, ebenfalls bereits langjähriges Beiratsmitglied, engagiert sich seit vielen Jahren auch im ­Bildungsausschuss der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Berlin. Dem Beirat der IHK-Akademie Ostwestfalen gehören weiterhin an: Dr. Silvia Bentzinger, ­Sprecherin der Unternehmensleitung der Seidensticker-Gruppe, Bielefeld, IHK-Vizepräsidentin Daniela Drabert, Geschäftsführende Gesellschafterin der Hagemeyer Retail GmbH & Co. KG, ­Minden, Prof. Dr. Martin Schneider, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Paderborn, und Prof. Dr. Markus Walber, Leiter der Kontaktstelle Wissenschaftliche Weiterbildung, Universität Bielefeld.  Die WAGO Gruppe stellt die Weichen für die Zukunft: Zum 15. September übernimmt Björn Twiehaus (48) die Position des Chief Executive Officer (CEO) des Familienunternehmens mit Hauptsitz in Minden. Er folgt auf Jürgen Koopsingraven, der die Position aktuell interimistisch zusätzlich zu seiner Funktion als Chief Financial Officer (CFO) ausübt. Vom Erfinder der Federklemmtechnik hat sich WAGO zu einem der international führenden Anbieter der Verbindungs- und Automatisierungstechnik entwickelt. Mit der Ernennung von Twiehaus will WAGO diese Erfolgsgeschichte fortsetzen und das internationale Wachstum, die Innovationskraft und die unternehmerische Entwicklung weiter vorantreiben. Björn Twiehaus bringe umfangreiche internationale Erfahrung aus der Elektronik- und Automobilzulieferindustrie mit. Zuletzt führte er als Vorstandsvorsitzender die Marquardt Gruppe, einen global agierenden Mechatronik-Spezialisten in Familienbesitz. Zuvor war der Diplom-Ingenieur mehr als zwei Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen für den Automobilzulieferer FORVIA HELLA tätig. Als Mitglied der Geschäftsführung verantwortete er dort ab 2020 den Geschäftsbereich Electronics. Dabei trieb er profitables Wachstum entlang der Megatrends Elektromobilität, autonomes Fahren und Connectivity voran. Björn Twiehaus studierte Maschinenbau in Osnabrück und absolvierte ergänzend ein wirtschaftswissenschaftliches Studium. „Zunächst möchte ich Jürgen Koopsingraven danken, der WAGO als CEO und CFO in Personalunion mit großem Einsatz erfolgreich führt und sich künftig wieder voll auf seine Aufgaben als CFO konzentrieren kann“, sagt Christian Hohorst, Gesellschafter und Beiratsmitglied der WAGO Gruppe. „Als Familienunternehmen denken wir in Generationen, nicht in Quartalen. Diese Stabilität, die Nähe zu den Mitarbeitenden und zu den Kunden machen uns stark. Wir freuen uns sehr, mit Björn Twiehaus eine Persönlichkeit zu gewinnen, die unsere Werte als Familienunternehmen teilt und technologische Tiefe mit internationaler Wachstumserfahrung verbindet.“ Twiehaus freut sich auf seine neuen Aufgaben: „WAGO steht für Qualität, Verlässlichkeit und Pioniergeist in der Verbindungs- und Automatisierungstechnik. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den rund 9.000 Kolleginnen und Kollegen weltweit die nächsten Kapitel dieses Weges zu gestalten und WAGO nah am Kunden und nah an den Märkten mit Weitblick weiterzuentwickeln.“ Auf der Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM) in Berlin ist Stefan Mail, Geschäftsführer von Mail Druck + Medien aus Bünde, einstimmig zum neuen ­Vizepräsidenten gewählt worden. Mail, der bereits an der Spitze des mitgliederstärksten Landesverbandes VDMNW steht, vertritt damit nicht nur die Interessen von über 400 Unternehmen von NordWest, sondern alle Unternehmen unmittelbar auf Bundesebene. Mit Mail gewinne das Präsidium einen erfahrenen Unternehmer, der die Herausforderungen der Branche — von der Digitalisierung bis zur Fachkräftesicherung — aus der eigenen Betriebspraxis kenne. Er folgt auf Sönke Boyens, der sein Amt nach zwölf Jahren als Vizepräsident zur Verfügung stellte.

Besonderes Augenmerk will Stefan Mail auf die Sicherung der Qualität in der Berufsausbildung legen, auch für eine klare Aufgabenverteilung zwischen Landesverbänden und dem Bundesverband will er sich einsetzen, um die Schlagkraft gegenüber der Politik in Berlin und Brüssel zu erhöhen. Zusammen mit dem neu gewählten Präsidenten Dr. Bertram Stausberg, Axel Springer Print Management GmbH, plant Mail die politische Arbeit des Verbandes zu intensivieren. 

Ziele: Abbau bürokratischer Belastungen, Sicherung wettbewerbsfähiger Energiepreise,  Förderung von Innovationen und Sicherung von Fachkräften sowie Schaffung verlässlicher und investitionsfreundlicher Rahmenbedingungen.  Die Werbegemeinschaft City, Bahnhofstraße und Umgebung, hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitglieder setzen auf Kontinuität und gleichzeitig auf neue Impulse. Wiedergewählt zum 1. Vorsitzenden wurde Dominik Heuer, Café Knigge. Ebenfalls bestätigten die Mitglieder Birgit Schroers, Bielefeld Marketing GmbH, als 2. Vorsitzende. Julius Birnbaum, LOOM Bielefeld, bleibt weiterhin Mitglied des Vorstandes. Neu in das Gremium gewählt wurde Dirk Pallapies, der vor Kurzem die Leitung des Modehauses SINN in der Bahnhofstraße übernommen hat. Der erfahrene Einzelhändler blickt auf 38 Jahre im Handel zurück und war zuletzt zwei Jahre in der Möbelbranche bei Porta tätig. Mit seiner Rückkehr in den Fashion-Bereich möchte er nicht nur das Traditionshaus SINN weiterentwickeln, sondern sich auch aktiv für die Zukunft der Bielefelder Innenstadt engagieren. Der Werbegemeinschaft gehören rund 120 Mitglieder an, darunter Einzelhändler, Gastronomen, Banken, Dienstleister und Immobilienakteure.

Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die Innenstadt attraktiver zu gestalten. Dazu gehören unter anderem Begrünungs- und Verschönerungsmaßnahmen, die Weihnachtsbeleuchtung, Events, Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit mit Politik und Verwaltung sowie Themen wie Sauberkeit, Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Erfreulich sei auch der Zuwachs innerhalb der Gemeinschaft: Mit den beiden Filialen von dm-Drogeriemarkt in der Bahnhofstraße konnten zwei weitere Unternehmen als Mitglied gewonnen werden. Während der Versammlung tauschten sich die Mitglieder außerdem über aktuelle Entwicklungen in der Innenstadt aus. Dabei wurden unter anderem die Erfahrungen mit den vergangenen verkaufsoffenen Sonntagen reflektiert, die Bedeutung einer sauberen und sicheren Innenstadt diskutiert sowie Ideen für mehr Begrünung und eine höhere Aufenthaltsqualität gesammelt.

Mit Spannung blickt die Werbegemeinschaft zudem auf die Entwicklung der ehemaligen Karstadt-Immobilie. Mit dem neuen Eigentümer, der Sahle Gruppe, bestehe bereits ein Austausch. Die Mitglieder sehen in der Neuentwicklung dieses zentralen Standorts eine große Chance für die Bahnhofstraße und die gesamte City. Für die Werbegemeinschaft ist klar: Eine attraktive Innenstadt entsteht nicht von allein. Sie lebt von Menschen und Unternehmen, die sich einbringen, Ideen entwickeln und gemeinsam anpacken. Deshalb freut sich die Werbegemeinschaft über jedes neue Mitglied und über alle, die Interesse haben, sich für die Bielefelder Innenstadt zu engagieren: „Wir möchten die Entwicklung der Innenstadt weiterhin mit viel Energie, Kreativität und Freude begleiten. Je mehr Unternehmen und Akteure sich beteiligen, desto mehr können wir gemeinsam bewegen. Unsere City hat großes Potenzial und wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass sie ein lebendiger Ort zum Einkaufen, Arbeiten und Begegnen bleibt.“ 

     

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