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KI-Mitarbeiter brauchen einen Onboardingplan

KI-Agenten können heute E-Mails bearbeiten, recherchieren und mit Unternehmenssoftware arbeiten. Doch aus einem leistungsfähigen KI-System wird nicht automatisch ein guter digitaler Mitarbeiter. Auch KI muss eingearbeitet werden.

Nach der Installation durchläuft ein KI-Agent — nennen wir ihn einmal „Tim“ — deshalb idealerweise einen strukturierten Onboardingprozess. Zunächst erhält er eine eigene digitale Identität mit E-Mail-Adresse. Danach folgt Unternehmenswissen: Wie arbeiten wir? Welche Regeln gelten? Wo liegen Informationen und wer ist wofür zuständig?

Der nächste Schritt sind klar definierte Aufgaben. Dabei gilt das gleiche Prinzip wie bei neuen Mitarbeitern: klein anfangen. Tim übernimmt zunächst überschaubare Tätigkeiten, deren Ergebnisse kontrolliert werden. Funktioniert ein Ablauf zuverlässig, kommen neue Aufgaben hinzu.

Besonders wichtig sind die Berechtigungen. Ein KI-Agent sollte nur auf Daten und Systeme zugreifen können, die er für seine jeweilige Aufgabe tatsächlich benötigt. Kritische Aktionen benötigen weiterhin eine menschliche Freigabe.

Auch Feedback gehört zum Onboarding. Fehler zeigen, welche Informationen, Anweisungen oder Grenzen noch fehlen. So wird die Arbeitsumgebung des KI-Agenten Schritt für Schritt optimiert.

Tim hat deshalb zunächst Praktikantenstatus. Erst wenn Aufgaben zuverlässig funktionieren, erhält er mehr Verantwortung.

Unternehmen brauchen heute einen Onboardingplan für KI-Mitarbeiter. Denn wer KI-Agenten produktiv einsetzen will, muss nicht nur die Technik installieren. Er muss festlegen, was der digitale Kollege wissen, können und dürfen soll.

Weitere Informationen www.hebatec.de 

     

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