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Vom Start-up zum Softwareunternehmen

Sieben Jahre nach der Gründung stellt sich das Paderborner Softwareunternehmen Teburio für seine weitere Entwicklung auf. Bereits heute arbeiten mehr als 1.000 Gastronomiebetriebe mit dem Reservierungssystem. Mit dem Umzug in den Blau Creative Business Hub am Alan-Brooke-Weg und einem neuen Markenauftritt schaffe Teburio nun räumlich wie strategisch die Grundlage für die kommenden Jahre — auch für neue Arbeitsplätze in Paderborn. „Wir haben Teburio in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt aufgebaut und sehen noch viel Potenzial für die weitere Entwicklung“, sagt Gründer Lars Ewers und ergänzt: „Mit dem neuen Standort schaffen wir Raum für die nächsten Schritte. Gleichzeitig zeigt unser neuer Markenauftritt heute viel klarer, wer wir als Unternehmen sind, wofür wir stehen und wohin wir uns entwickeln wollen. Beides markiert für uns den Beginn der nächsten Phase von Teburio.“

Spezialisiert hat sich Teburio auf einen Bereich, der für Gäste meist unsichtbar bleibt, im Restaurantalltag aber eine zentrale Rolle spielt: Den Reservierungsprozess. Denn hinter einer Tischreservierung stecke weit mehr als die eigentliche Buchung. Verfügbarkeiten müssen gesteuert, Tische koordiniert, Auslastungen im Blick behalten und kurzfristige Änderungen berücksichtigt werden — oftmals parallel zum laufenden Service. Die Verbindung zur Gastronomie reicht bei Teburio weiter zurück als die Unternehmensgründung. Lars Ewers ist im Gastronomiebetrieb seiner Eltern aufgewachsen. Die täglichen Abläufe, die Dynamik des Service und die Herausforderungen im Betriebsalltag haben seinen Blick darauf geprägt, wie Digitalisierung in der Gastronomie funktionieren muss. „Wer den Gastro-Alltag kennt, weiß, dass Software dort keinen zusätzlichen Aufwand verursachen darf“, sagt Ewers. „Sie muss selbstverständlich funktionieren und den Gastronomen spürbar entlasten, ohne dass er lange darüber nachdenken muss.“

Mit dem Unternehmen habe sich auch die Software kontinuierlich weiterentwickelt. Die wachsende Zahl unterschiedlicher Betriebe stelle dabei immer neue Anforderungen an eine Software, die verschiedenste gastronomische Konzepte und Abläufe unterstützen müsse. „Je mehr eine Software kann, desto leichter kann sie auch kompliziert werden. Für uns liegt die eigentliche Qualität deshalb darin, diese Komplexität nicht einfach an den Gastronomen weiterzugeben, sondern sie für ihn zu lösen“, erklärt Ewers. Dieser Gedanke bilde den Kern des Qualitätsverständnisses von Teburio: „Einfachheit bedeute dabei nicht, auf Leistungsfähigkeit oder technologische Weiterentwicklung zu verzichten. Im Gegenteil: Je leistungsfähiger eine Software wird, desto anspruchsvoller ist es, ihre Nutzung intuitiv zu halten. Viele unterschätzen, wie viel Arbeit in echter Einfachheit steckt. Tatsächlich ist sie das Schwierigste überhaupt“, weiß Ewers.

Neue Funktionen und technologische Möglichkeiten sollen deshalb nicht allein den Umfang der Software erweitern, sondern einen konkreten Mehrwert im gastronomischen Alltag schaffen. Inzwischen habe Teburio sein Erscheinungsbild grundlegend überarbeitet und die Positionierung geschärft. Mit „Reservierungsmanagement für die Gastronomie“ beschreibt das Unternehmen seinen Fokus, der neue Claim „Teburio macht Gastro einfach“ soll den Anspruch dahinter auf den Punkt bringen. „Am Anfang baut man ein Produkt und löst Probleme. Mit der Zeit versteht man immer genauer, was einen eigentlich auszeichnet. Bei uns war das immer die Frage: Wie können wir etwas, das im Hintergrund komplex ist, für den Gastronomen so einfach wie möglich machen?“, fasst Ewers zusammen. Der Relaunch stehe damit nicht für eine neue Richtung, sondern mache sichtbar, was sich über die vergangenen Jahre gefestigt habe.

     

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