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Grafik des Monats
Die ostwestfälischen Industriebetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis einschließlich Juli 2026 einen Umsatz von 26,1 Milliarden Euro. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,4 Prozent. Die Industrieumsätze sind damit das dritte Jahr in Folge gesunken. Im Jahresverlauf ist dabei eine leichte Erholung erkennbar, so lagen die Monatsumsätze im Juni und Juli wieder über den Vorjahresvergleichswerten. Über alle Industriebranchen hinweg rückläufig ist auch die Zahl der Beschäftigten in den Betrieben des monatlichen Meldekreises. Sie ist um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen, auf 163.233 Beschäftigte. Innerhalb der ostwestfälischen Industrie konnten im bisherigen Jahresverlauf von den acht umsatzstärksten Branchen zumindest drei Branchen zulegen: Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 3,0 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren um 14 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro und die Hersteller von chemischen Erzeugnissen um 5,8 Prozent auf eine Milliarde Euro. Allerdings sind hier auch massive Preissprünge bei Vorprodukten aufgrund der Ölpreisentwicklung enthalten. Deutlich im Minus bewegen sich bei den Umsätzen dagegen Hersteller von Metallerzeugnissen (-12,9 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro) und die Hersteller von KfZ-Teilen (-9,4 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro).



