Politik und Standort
NAH DRAN IHK für Sie
LINKEDIN-LOB FÜR NACHFOLGEBERATUNG
Es war ein ausdrückliches Lob für die Unterstützung, das Daniel Beermann, IHK-Finanzierungs- und Fördermittelberater, und Tobias Kaufmann, IHK-Existenzgründungs- und Nachfolgeberater, via LinkedIn erhalten haben: „Ihr seid ein tolles Team und macht so vieles möglich. Einfach stark!“, bedankte sich der neue Firmenchef Stefan Dutta. Über fünf Monate haben die beiden IHK-Berater aus der Zweigstelle Paderborn + Höxter den Übernahmeprozess in dem Paderborner Unternehmen begleitet, das sich auf Beschichtung, Laser-Technologie und industrielle Elektronik spezialisiert hat. „Mit Herz und Handschlag. Mittelstand forever!“, heißt es dazu auf der LinkedIn-Seite des Unternehmers.
INKLUSIVE AUSBILDUNG BEIM „BLUMENMACHER“
Als Ralph Sock, Inhaber des Versmolder Floristikgeschäfts „Die Blumenmacher“, auf der Suche nach neuem geeigneten Fachpersonal war, entschied er sich, selbst auszubilden. Als Erstausbilder stand er zunächst vor vielen Fragen: Ist mein Betrieb für eine Ausbildung geeignet? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Welche Formalitäten sind zu beachten und welche Fördermöglichkeiten gibt es?
Unterstützung fand Sock bei der IHK-Ausbildungsberatung. Die IHK begleitete ihn auf dem Weg zum ersten eigenen Ausbildungsplatz und beantwortete die zahlreichen Fragen rund um die Ausbildung. Im konkreten Fall kam eine weitere Besonderheit hinzu: Die Bewerberin hat eine anerkannte Schwerbehinderung. Damit war zusätzlich die Frage zu beantworten, wie die Ausbildung für beide Seiten gut gestaltet und welche Unterstützungsmöglichkeiten genutzt werden können. Die IHK-Inklusionsberatung wurde deshalb ergänzend beteiligt.
Gemeinsam mit den zuständigen Stellen —darunter: Berufsschule, Agentur für Arbeit Arbeitgeberservice, Agentur für Arbeit — Reha-Beratung sowie IHK — wurden passende Unterstützungsmöglichkeiten gefunden. So erhält der Betrieb beispielsweise einen finanziellen Zuschuss durch die Arbeitsagentur über die gesamte Ausbildungszeit. Für Ralph Sock bedeutet das Planungssicherheit und für seine Auszubildende die Chance, ihren Wunsch zu verwirklichen: eine reguläre Berufsausbildung zu absolvieren und ihren beruflichen Weg in der kreativen Floristik zu starten.
Das Beispiel zeigt: Inklusive Ausbildung kann gelingen, wenn die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner frühzeitig einbezogen werden. Die IHK-Ausbildungs- und Inklusionsberatung haben dabei Hand in Hand gearbeitet — zum Vorteil des Betriebs und der Auszubildenden. Eine echte Win-win-Situation.
BAD OEYNHAUSENER POLITIK LEHNT VERPACKUNGSSTEUER AB
Der Finanzausschuss der Stadt Bad Oeynhausen hat sich jetzt gegen die Einführung einer Verpackungssteuer ausgesprochen und einen Beschluss gefasst, der sogar noch einen Schritt weiter geht und die Verpackungssteuer grundsätzlich ablehnt. Diese Entscheidung begrüßen wir als IHK sehr. Denn in einem von unserem Minden-Lübbecker IHK-Vizepräsident Christoph Barre und dem Mindener IHK-Zweigstellenleiter Karl-Ernst Hunting unterschriebenen Brief an den Bad Oeynhausener Bürgermeister Lars Bökenkröger hatten wir dringend empfohlen, von der Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer abzusehen. Sie hätte weitere Steuer- und Bürokratiebelastungen für Teile der Wirtschaft wie Gastronomie und Handel und weitere Arbeitsaufträge für die Stadtverwaltung bei ungewissen Aussichten für die Erreichung der ökologischen und finanziellen Ziele bedeutet, die mit einer solchen Steuer verbunden wären. Die Insellösung hätte zudem Wettbewerbsnachteile für Bad Oeynhausener Betriebe bedeutet.
Bei einer Entscheidung zugunsten einer Verpackungssteuer wäre Bad Oeynhausen im Übrigen aus heutiger Sicht die erste und einzige Kommune in Nordrhein-Westfalen mit einer solchen Abgabe gewesen.



