Ostwestfälische Wirtschaft

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Industrie- und Handelskammer
Ostwestfalen zu Bielefeld

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Aus- und Weiterbildung

Die mit den Bestnoten

Herausragende Leistungen in der Beruflichen Bildung: Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat im GOP Varieté-Theater in Bad Oeynhausen die 120 besten Auszubildenden des Prüfungsjahres 2025/2026 geehrt. Sie gehören zu den jeweils drei Besten ihres Ausbildungsberufs und haben ihre Abschlussprüfung mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Insgesamt legten in diesem Prüfungsjahr 7.234 Auszubildende ihre Prüfungen vor den ehrenamtlichen IHK-Prüfungsausschüssen ab.

IHK-Präsident Jörn Wahl-Schwentker und IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Pigerl-Radtke gratulierten den Ausgezeichneten persönlich und würdigten ihre besonderen Leistungen. „Wer eine Ausbildung mit Bestnoten abschließt, hat nicht nur Fachwissen bewiesen, sondern auch Einsatz, Durchhaltevermögen und Verantwortungsbewusstsein gezeigt. Darauf können Sie als unsere Besten zu Recht stolz sein“, sagte Wahl-Schwentker an die Prüfungsbesten gewandt. „Für unsere Wirtschaft sind junge Menschen wie Sie von unschätzbarem Wert. Das gilt umso mehr mit Blick auf die demografische Entwicklung: Bis 2035 erreichen in Ostwestfalen rund 200.000 Beschäftigte das Rentenalter — das ist mehr als jeder vierte heute in der Region Tätige.“

Petra Pigerl-Radtke unterstrich die Bedeutung der Dualen Ausbildung für den beruflichen Werdegang: „Unsere Ausbildungsbesten machen sichtbar, was im Dualen System möglich ist. Eine Ausbildung eröffnet vielfältige Wege und bietet eine hervorragende Grundlage für die weitere berufliche Entwicklung.“Dabei verwies sie auch auf den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), der die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Qualifikationen abbildet. „Wer sich nach der Ausbildung beispielsweise für einen Meisterabschluss entscheidet, erreicht damit im DQR dieselbe Stufe wie mit einem Bachelorabschluss. Das zeigt: Berufliche Bildung bietet attraktive Perspektiven für alle, die ihre Karriere praxisnah gestalten möchten“, betonte die IHK-Hauptgeschäftsführerin.

Insgesamt haben in Ostwestfalen 297 Auszubildende ihre Abschlussprüfung im Prüfungsjahr 2025/2026 mit der Note „sehr gut“ bestanden. Für diese Erfolge braucht es neben den Leistungen der Auszubildenden ein starkes Umfeld. „Hinter jedem erfolgreichen Ausbildungsabschluss stehen viele Menschen, die ihren Teil dazu beitragen — in den Ausbildungsbetrieben, den Berufskollegs und in unseren ehrenamtlichen Prüfungsausschüssen“, erklärte Wahl-Schwentker. „Mehr als 3.000 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer engagieren sich bei der IHK. Ihr Einsatz ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualität unserer Beruflichen Bildung.“

Wie vielfältig die Möglichkeiten nach einer Ausbildung sind, zeigte Melina-Marie Seifert auf. Die geprüfte Meisterin für Kraftverkehr entschied sich nach ihrer Ausbildung für eine Weiterbildung in der Höheren Berufsbildung. Ihr beruflicher Weg steht beispielhaft dafür, dass über IHK-Qualifikationen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zu Fach- und Führungsverantwortung offenstehen.

 

     

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