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Sichere Websites sind kein Zufall

Plötzlich waren zahlreiche Internetseiten nicht mehr erreichbar. Am 21. Oktober sorgten zwei schwerwiegende Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP für erhebliche Aufregung. Hosting-Anbieter mussten kurzfristig reagieren, teilweise wurden Websites vorsorglich abgeschaltet. Schnell folgten Warnungen, Diskussionen in sozialen Medien und vor allem Kritik an WordPress. Doch die oft pauschale Kritik geht am eigentlichen Problem vorbei.

Das Internet läuft auf PHP – und WordPress

Was viele nicht wissen: PHP gehört zu den wichtigsten technischen Grundlagen des Internets. Nach Erhebungen der spezialisierten Marktforschungsplattform W3Techs setzen fast 70 Prozent aller Websites, deren serverseitige Programmiersprache bekannt ist, auf PHP. Auf dieser Servertechnik setzen bekannte Content-Management-Systeme wie WordPress, TYPO3, Joomla und Drupal aufBesonders beeindruckend ist die Verbreitung von WordPress: Rund 40 Prozent aller untersuchten Websites werden damit betrieben. Unter den Websites mit bekanntem Content-Management-System liegt sein Marktanteil sogar bei rund 58 Prozent.

Damit ist WordPress kein Nischenprodukt, sondern mit Abstand das meistgenutzte CMS der Welt. Diese enorme Verbreitung macht das System allerdings auch zu einem attraktiven Angriffsziel: Wer eine Schwachstelle findet, kann potenziell sehr viele Websites erreichen.

Sicherheitslücken sind keine Frage des Systems

Die aktuelle PHP-Sicherheitslücke hatte mit WordPress selbst zunächst nichts zu tun. Sie betraf mit PHP die technische Grundlage zahlreicher unterschiedlicher Webanwendungen. Dennoch wird WordPress in solchen Diskussionen besonders schnell zum Sündenbock.

WordPress verfügt über ein eigenes Sicherheitsteam, veröffentlicht regelmäßig Sicherheitsupdates und ermöglicht deren automatisierte Installation. Das Wordpress-Core-System läuft seit über 20 Jahren stabil und sicher, wenn es auf dem aktuellen Stand gehalten wird. Nach Untersuchungen des Sicherheitsdienstleisters Patchstack entfielen 2025 rund 91 Prozent der bekannt gewordenen Schwachstellen im WordPress-Umfeld auf zusätzliche Erweiterungen, sogenannte Plugins, weitere 8 Prozent entfielen auf Fehler in alten Themes, die für die Gestaltung der Webseite verantwortlich sind. Der eigentliche WordPress-Kern war nur in wenigen Fällen betroffen und wird in der Regel vor Veröffentlichung einer Schwachstelle abgesichert.

Und auch andere Systeme sind keineswegs grundsätzlich sicherer. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob eine Software irgendwann von einer Sicherheitslücke betroffen sein kann. Sondern wie schnell und zuverlässig darauf reagiert wird.

So haben wir am 21. Oktober reagiert

Die Websites unserer Kunden liegen bei Mittwald, einem Hosting-Anbieter aus Deutschland, auf den wir uns verlassen können. Genau das hat sich am 21. Oktober gezeigt.

Als die Sicherheitslücken bekannt wurden, wurde sofort gehandelt: Betroffene Server wurden vorsorglich vom Netz genommen, um Angreifern gar nicht erst eine Chance zu geben. Der E-Mail-Verkehr war davon übrigens nicht betroffen. Wir haben unsere Kunden informiert. Nachdem die entsprechenden Patches eingespielt wurden, gingen die Seiten wieder live. Dass danach alles zügig wieder lief, hat einen Grund: Weil wir konsequent auf eine aktuelle technische Basis achten, mussten wir nicht erst veraltete Software oder inkompatible Erweiterungen aufwendig anpassen. Die notwendigen Schutzmaßnahmen ließen sich schnell und wirksam umsetzen.

Genau das macht amm aus: Wir lösen Probleme vorausschauend und nicht im Alleingang, sondern zusammen – mit einem verlässlichen Hosting-Partner und im direkten Austausch mit unseren Kunden.

Sicherheit ist kein einmaliges Projekt

Denn eine Unternehmenswebsite ist kein Produkt, das einmal erstellt wird und anschließend jahrelang unverändert funktionieren sollte. Sie ist ein komplexes technisches System, das kontinuierliche Aufmerksamkeit benötigt.

Wir entwickeln und betreuen Websites mit dem Anspruch, sie langfristig sicher, aktuell und zuverlässig zu halten. Dazu gehören ein leistungsfähiger Hosting-Partner in Deutschland, durchdachte Backup-Konzepte, zusätzliche Sicherheitssysteme und vor allem eine konsequente technische Pflege.

Unsere betreuten WordPress-Systeme werden regelmäßig, grundsätzlich wöchentlich, auf notwendige Aktualisierungen geprüft und entsprechend gewartet. Werden akute Sicherheitslücken bekannt, warten wir selbstverständlich nicht bis zum nächsten regulären Wartungstermin. Wir bewerten die Situation, prüfen die betroffenen Systeme und veranlassen bei Bedarf unmittelbar die notwendigen Maßnahmen.

Persönliche Verantwortung statt technischer Alleingang

Mindestens genauso wichtig wie die eingesetzte Technik sind für uns die Menschen dahinter. Unsere Kunden haben bei amm persönliche Ansprechpartner: Menschen, die ihre Website kennen, die technische Zusammenhänge verstehen und die sich kümmern, wenn Handlungsbedarf entsteht. Wer eine Website betreibt, muss nicht selbst beurteilen können, welche Sicherheitsmeldung relevant ist, welche Erweiterung aktualisiert werden muss oder ob ein bestimmtes Update Auswirkungen auf die Funktionalität hat. Genau dafür gibt es professionelle Dienstleister. Unsere Kunden sollen sich auf ihr Unternehmen konzentrieren können – nicht auf PHP-Versionen, Sicherheitsmeldungen oder die Frage, ob ihre Website morgen noch zuverlässig funktioniert. Wir behalten die Technik im Blick, kümmern uns um die laufende Pflege und sind auch dann für Sie da, wenn unerwartet Probleme auftreten. Dabei geht es nicht allein darum, im Ernstfall möglichst schnell zu reagieren. Gute Betreuung bedeutet vor allem, Risiken frühzeitig zu erkennen und Probleme möglichst zu vermeiden.

Gute Technik braucht Menschen, die sich darum kümmern

Absolute Sicherheit gibt es im Internet nicht. Das gilt für WordPress ebenso wie für jedes andere Content-Management-System, für individuell entwickelte Anwendungen und selbst für die Software großer Technologiekonzerne.

Was es aber gibt, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Risiken: aktuelle Technik, regelmäßige Wartung, verlässliche Sicherheitskonzepte und kompetente Ansprechpartner.

Genau dafür stehen wir bei amm. Wir konzipieren, gestalten und entwickeln nicht nur Websites. Wir sorgen auch dafür, dass sie langfristig professionell betreut werden – mit technischer Erfahrung, persönlichem Service und dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen. Auch lange nach dem Start einer neuen Website.

Denn unsere Kunden kaufen bei uns nicht einfach eine WordPress-Installation. Sie bekommen eine professionelle Website und einen Partner, der sich auch danach um die Technik kümmert.

Eine gute Website braucht nicht nur ein gutes System. Sondern Profis, die es verstehen – und sich darum kümmern.

Fragen? Wünsche? Rufen Sie uns an.

Sie möchten wissen, wie sicher Ihre Website aufgestellt ist? Oder Sie suchen einen Partner, der sich dauerhaft um Ihre Website kümmert? Sprechen Sie uns an – persönlich, direkt und unkompliziert.

Ihr Ansprechpartner: Thorsten Meier, Geschäftsführer amm · Telefon: 05261 6690219

     

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