Lippe Wissen und Wirtschaft, Ausgabe 1/2022DruckenZurück
Sport- und Fitnesskaufmann/ Sport- und Fitnesskauffrau
Die Duale Ausbildung zum/-r Sport- und Fitnesskaufmann/-frau verbindet kaufmännisches Wissen mit sportfachlicher Kompetenz. Für die Ausbildungsunternehmen dieser Branche bietet sie die Möglichkeit, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, die sowohl betriebswirtschaftliche Aufgaben als auch die Betreuung von Kundinnen und Kunden beziehungsweise Mitgliedern übernehmen können. Sport- und Fitnesskaufleute tragen so zu einem reibungslosen betrieblichen Ablauf bei. Sie beraten Kundinnen und Kunden freundlich, kompetent und individuell zu Sport-, Fitness- und Gesundheitsangeboten sowie zu den gesundheitlichen Aspekten von Bewegung und Ernährung.
Zu ihren Aufgaben gehört außerdem die Erstellung und Organisation von Kursplänen, Events, Gesundheitsaktionen und weiteren Sport- und Dienstleistungsangeboten. Darüber hinaus entwickeln sie kreative Marketingkonzepte und neue Sportangebote, um Kunden zu gewinnen und bestehende Angebote weiterzuentwickeln.
Kaufmännische Tätigkeiten spielen eine wichtige Rolle: Sport- und Fitnesskaufleute kalkulieren Kosten, erstellen Angebote, organisieren die Beschaffung von Sportgeräten und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen, Controlling und in der Personalwirtschaft. Zudem koordinieren sie betriebliche Abläufe und den Personaleinsatz, damit immer alles reibungslos funktioniert.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Sport- und Fitnesskaufleute überwiegend in Betrieben der Fitness- und Freizeitwirtschaft, wie zum Beispiel Fitnesscentern, Fitnessanlagen, aber auch in Freizeitparks sowie bei Sportverbänden, Sportvereinen, bei Betreibern von Sportanlagen oder in Sportämtern sowie in Wellness- und Gesundheitszentren.
Die Beschulung der Dualen Auszubildenden erfolgt am Rudolph-Rempel-Berufskolleg der Stadt Bielefeld im Teilzeitunterricht an zwei Tagen in der Woche.
Für den beruflichen Aufstieg nach der Ausbildung bieten sich beispielsweise die Weiterbildungen zum/zur geprüften Sportfachwirt/Sportfachwirtin (IHK) oder zum/zur geprüften Fachwirt/ Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) sowie für spätere Managementaufgaben und Unternehmensführung der/ die Betriebswirt/-in (IHK) an.