Lippe Wissen und Wirtschaft, Ausgabe 1/2022DruckenZurück


Aus- und Weiterbildung

Höhere Berufsbildung – Die Neue IT-Fortbildung 

Kurz vorgestellt...

Die IT-Branche entwickelt sich rasant und stellt Unternehmen sowie Beschäftigte vor immer neue Herausforderungen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde das IT-Weiterbildungssystem grundlegend modernisiert. Mit den neuen, seit 2024 geltenden Fortbildungsregelungen stehen transparente und praxisnahe Karrierewege für IT-Fachkräfte zur Verfügung. Zudem schafft das neue System eine bessere Vergleichbarkeit beruflicher und akademischer Bildungswege.

Die erste Fortbildungsstufe führt zum Abschluss „Geprüfter Berufsspezialist“ beziehungsweise „Geprüfte Berufsspezialistin“. Hier stehen fünf zukunftsorientierte Spezialisierungen zur Auswahl:

• Berufsspezialist/-in für Softwareentwicklung

• Berufsspezialist/-in für Systemintegration und Vernetzung

• Berufsspezialist/-in für IT-Beratung

• Berufsspezialist/-in für Datenanalyse

• Berufsspezialist/-in für Informationssicherheit

Diese Abschlüsse ermöglichen eine gezielte Vertiefung der in der Berufsausbildung erworbenen Kompetenzen und qualifizieren für anspruchsvolle Fachaufgaben in zentralen Zukunftsfeldern der IT.

Darauf aufbauend bietet die zweite Fortbildungsstufe den Abschluss „Bachelor Professional in IT“, der einer akademischen Qualifizierung gleichwertig ist. Dieser Abschluss qualifiziert für die Planung, Steuerung und Umsetzung komplexer IT-Projekte sowie für die Übernahme von Fach- und Führungsverantwortung. Absolventinnen und Absolventen gestalten digitale Transformationsprozesse, entwickeln innovative IT-Lösungen und übernehmen Verantwortung für Teams und strategische Entscheidungen.

Die neuen Abschlüsse stärken die Attraktivität der beruflichen Weiterbildung, schaffen hervorragende Karriereperspektiven für IT-Fachkräfte und unterstützen Unternehmen dabei, den steigenden Bedarf an qualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten zu decken. Damit leistet die neue IT-Fortbildung einen wichtigen Beitrag zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Dietmar Niedziella, IHK